Neuseeland

Northland, Cape Reinga & Bay of Islands

Die Region überhalb von Auckland wird Northland genannt und zwei der Highlights dieser Region sind definitiv Cape Reinga, der nordwestlichste Punkt der Nordinsel und die Bay of Islands, die, wie der Name schon sagt, ziemlich viele Inseln beherbergt.

Diesen Teil der Nordinsel habe ich zusammen mit meiner Familie bereist, die Niklas und mich über Silvester besuchen gekommen sind und selber 4 Wochen im Wohnmobil durch Neuseeland gereist sind. Zu fünft im Wohnmobil? Das hatten wir zuvor noch nie gemacht und waren ziemlich gespannt auf diese neue Erfahrung.

 

Wieder vereint!

 

Dazu muss gesagt sein das die Straßen in Neuseeland anders sind als in Europa. Autobahnen fehlen hier, die Straßen sind zweispurig, eng und kurvig, oft gibt es Brücken, die nur ein Fahrzeug aus einer Richtung überqueren kann und es wird natürlich auf der linken Seite gefahren. Dafür ist die Mindestgeschwindigkeit aber einstimmig überall auf 100 km/h beschränkt.

Jedenfalls machten wir uns von Warkworth aus mit dem klappernden und rappelnden Wohnmobil auf den Weg Richtung Norden. Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Bach von Niklas Gastfamilie, die nun auch meine Eltern kennengelernt hatte, ging es durch Hügel und am Meer vorbei nach Pahia zur Bay of Islands.

Der Ort Pahia an sich war ziemlich klein und hatte nicht viel zu bieten und natürlich waren wir nicht die einzigen Touristen, denn es war Hauptsaison und Pahia war Ziel Nummer 1 in der Bay of Islands. Der beste Weg die Inseln zu erkunden ist hierbei allerdings natürlich mit einer Bootstour, die sich zugegebenermaßen auch wirklich sehr gelohnt hat.

Von Delfinen und traumhaften karibikähnlichen Inseln umrundet ging es zum „Hole in the Rock“ einer Felsformation, die majestätisch aus dem Wasser aufragt. Nach einer 2-stündigen Bootstour wurde noch auf einer der zahlreichen Inseln gestoppt, wo es ein hervorragendes BBQ gab und man bei einem kühlen Cider am Strand entspannen konnte.

Am Nachmittag ging es dann weiter zum „90-Mile Beach“ und zum „Cape Reinga“ ganz im Norden der Nordinsel. Alten Maori-Sagen nach ist dies der Ort an dem die Toten ihre Reise in die Unterwelt antreten.

Auch hier war es ziemlich voll und ja die Landschaft war schön und die Farben überwältigend, aber angesichts der fast 4-stündigen Fahrt im Wohnmobil, das wirklich über die Straße gekrochen ist, hätte man sich das meiner Meinung nach auch sparen können.

Von hier aus ging es noch einmal zurück zur Bay of Islands, wo wir mit Freunden, die auch gerade in Neuseeland waren, in Russell Neujahr gefeiert haben. Russel war ruhiger, die Ferienwohnung unserer Freunde wirklich schön und man hatte den perfekten Blick auf die Bay of Islands und das Feuerwerk!

An dieser Stelle nochmal frohes neues Jahr 2018!

Da ich auch Geburtstag hatte, war es sehr schön mit meiner Familie zusammen zu sein, den typischen Rotweinkuchen zu bekommen (Danke Ella!) und abends essen zu gehen.

Hier waren wir schon in Auckland angekommen, wo ich mich wieder von meiner Familie trennen würde um ab jetzt auf eigene Faust das Land zu entdecken.

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