Kapstadt

Die erste Woche

Die erste Woche in Kapstadt war geprägt von einem strammen Programm, so vielen Namen, das man sich die meisten nur schwer merken konnte, und vielen neuen Erfahrungen im wunderschönen Kapstadt.

Vom Flughafen ging es erstmal direkt zur Gastfamilie. Hier wurde ich von der Gastmutter Najwa, mit offenen Armen empfangen. Sie lebt mit ihrer Tochter in einem schönen großen Haus, im Viertel Walmer Estate, welches etwas außerhalb von der Innenstadt liegt und von vielen Familien bewohnt wird. Nachdem sie mich durch das Haus geführt hatte und mir das wichtigste erklärt hat, ging ich erstmal in mein Zimmer und habe mich eingerichtet.

Da ich schon Samstag angekommen bin, hatte ich noch das ganze Wochenende bis am Montag die Schule anfing. Am ersten Tag bin ich dann einfach mal losgezogen, durch das schöne Viertel Gardens gelaufen und habe in meinem Lieblingscafe, welches ich mit meiner Familie im letzten Jahr entdeckt habe, etwas gegessen und den typisch südafrikanischen Kaffee Flat White getrunken. Auf dem Nachhauseweg konnte ich dann das unglaubliche Licht über dem Table Mountain und Lions Head genießen.

Am Sonntag ist dann mein belgischer Zimmernachbar angekommen und wir sind am Nachmittag zusammen an den Strand in Camps Bay gefahren.

Am Montag hat dann um 8.30 Uhr die Schule gestartet. Hier wurden wir durch die Schule und Kapstadt geführt, uns wurde alles erklärt und wir haben unseren Stundenplan bekommen. An diesem Tag hat man so viele neue Leute kennengelernt, dass es zu Beginn wirklich schwer war sich alle Namen zu merken. Nach einer Woche habe ich die meisten Namen jetzt jedoch ziemlich gut drauf und habe schon viele neue Freunde gefunden. Da die meisten auch wirklich aus anderen Ländern, wie zum Beispiel aus den Niederlanden oder Dänemark, kommen, wird man auch in seiner Freizeit gezwungen English zu sprechen, was ich ziemlich gut finde. Abends ging es dann zum „Welcome Dinner“ in das Restaurant Marcos African Place. Hier konnte man mit typisch afrikanischem Essen, Getränken und typischer Musik wirklich „Mama Afrika“ spüren.

Der Rest der Woche war dann hauptsächlich von der Schule geprägt, aber es wurde auch ganz schön Party gemacht. Am Mittwoch war die Welcome Party in einem Club direkt am Strand und es war einfach ein extrem cooler Abend. Am Donnerstag danach ging es dementsprechend auch im Unterricht nicht besonders hart zur Sache.

Am Wochenende ging es dann am Samstag mit Freunden zum traditionellen Neighbourgoods Market, wo es das beste Street Food gibt, und noch einmal an den Strand.

Am Sonntag stand dann eine Bus-Tour auf dem Programm. Zuerst ging es in den Kirstenbosch Botanical Garden, anschließend zum Fish and Chips essen nach Hout Bay und schließlich zur Weinprobe auf das älteste Weingut Südafrikas, das Constantia Groot.

 

Der 24. September ist in Südafrika ein nationaler Feiertag, der Heritage Day. An ihm wird traditionell die Vielfältigkeit der Kulturen in Südafrika gefeiert und der gegenseitige Respekt füreinander eingefordert. Die Südafrikaner feiern den Tag mit einem typischen „Braai“, einem südafrikanischen Barbecue mit Familie und Freunden.

Nach einer ereignisreichen ersten Woche freue ich mich nun extrem auf meine weitere Zeit hier. Der Unterricht macht Spaß und ich hoffe, dass ich das Cambridge-Examen erfolgreich bestehen werde. Die Menschen, die Stadt und das Essen in Kapstadt sind einfach nur wunderbar und ich genieße es sehr.

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